{"id":10053957,"date":"2020-02-10T09:34:35","date_gmt":"2020-02-10T09:34:35","guid":{"rendered":"https:\/\/albaniaexpresstravel.com\/albanian-history\/"},"modified":"2023-11-24T20:15:14","modified_gmt":"2023-11-24T20:15:14","slug":"albanische-geschichte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/albaniaexpresstravel.com\/de\/albanische-geschichte\/","title":{"rendered":"Albanische Geschichte"},"content":{"rendered":"[vc_row][vc_column][vc_facebook]    <div class=\"tzElement_title \">\r\n        \r\n        <h2 class=\"tzTitle  Tz_align_center\" >\r\n            Albanische Geschichte        <\/h2>\r\n\r\n        \r\n    <\/div>\r\n    [\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_message]Das Territorium Albaniens ist seit der Antike bewohnt. Spuren von Siedlungsvorkommen aus der Periode der sp\u00e4ten Altsteinzeit (vor 100.000 \u2013 10.000 Jahren) wurden in Xare gefunden, sowie in der H\u00f6hle der heiligen Marina in Saranda.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Albaner sind direkte Nachfahren der Illyrier. Das Siedlungsgebiet der Illyrieschen Volksst\u00e4mme erstreckte sich \u00fcber den gesamten Westen des Balkans, mit den Fl\u00fcssen Sava und Danub im Norden, den Fl\u00fcssen Morava und Vardar im Osten (die Grenze mit Thraken) und der Bergkette Pindi im S\u00fcden und S\u00fcdosten (die Grenzen mit den Griechen und den Mazedoniern), die die Grenzen des Gebietes bildeten. Mit der Aufl\u00f6sung des r\u00f6mischen Reiches im Jahre 395 nach Christus, blieben die Illyrier unter byzantinischer Herrschaft. In der folgenden Zeit erlitten die Illyrier Invasionen seitens vieler barbarischer St\u00e4mme, wie den Gothen, den Avaren usw. W\u00e4hrend der Zeit zwischen dem 4. bis 6. Jahrhundert, drangen die Slawen in den n\u00f6rdlichen und \u00f6stlichen Teil Illyriens, sowie nach Mazedonien, ein. Diese Teile wurden im Laufe der Zeit eingegliedert.<\/p>\n<p>Mit der osmanischen Invasion (14. Jahrhundert) etablierte sich ein milit\u00e4risch feudales System in Arberie (Albanien). Die zunehmenden Aufst\u00e4nde der albanischen Prinzen bereiteten die glorreichen Widerst\u00e4nde der albanischen Bev\u00f6lkerung unter der F\u00fchrung des Nationalhelden Gjergj Kastrioti, bekannt als Skanderbeg, vor. Skanderbeg schaffte einen zentralisierten albanischen Staat (Arberien); seine Fahne wurde die Nationalfahne Albaniens.<\/p>\n<p>Das 18. Jahrhundert markiert die erfolgreiche \u00c4ra zweier albanischer, sehr gut organisierter und sehr m\u00e4chtiger, \u201ePatriarchen\u201c: Das Patriarchiat der Bushallinj (mit Shkodra als Zentrum, regiert von Karamahmut Pasha Bushatlliu); und das Patriarchiat der Ioaninna (mit Ioaninna als Zentrum, regiert von Ali Pashe Tepelena). Der H\u00f6hepunkt des Kampfes um Unabh\u00e4ngigkeit und nationaler Identit\u00e4t wurde mit der albanischen Renaissancebewegung erreicht, die 1830 begann.<\/p>\n<p>1878 war diese Bewegung sehr gut organisiert unter dem B\u00fcndnis von Prizren, welche als erste milit\u00e4rische und politische F\u00fchrung der albanischen Aufst\u00e4nde fungierte. Jedoch wurde im selben Jahr im Berliner Kongress beschlossen, dass das albanische Territorium aufgeteilt werden w\u00fcrde, zum Vorteil der Nachbarstaaten Montenegro, Serbien und Griechenland.<\/p>\n<p>Dennoch, die albanische Freiheitsbewegung wurde mit der Unabh\u00e4ngigkeitsproklamation des 28. November 1912 gekr\u00f6nt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>W\u00e4hrend des 1. Weltkrieges wurde Albanien Schauplatz der Schlachten der sich bek\u00e4mpfenden M\u00e4chte und wurde von Italien, Serbien, Montenegro, Griechenland, Frankreich und \u00d6sterreich-Ungarn eingenommen.<\/p>\n<p>1920 wurde Tirana auf dem Kongress von Lushnja (eine Stadt 90 km s\u00fcdlich von Tirana), mit einem Konsensus aller Repr\u00e4sentanten Albaniens, zur Hauptstadt des Landes erkl\u00e4rt.<\/p>\n<p>Am 21. Januar 1925 rief die Verfassungsversammlung Albanien zu einer demokratischen parlamentarischen Republik aus und w\u00e4hlte Ahmet Zog zum Pr\u00e4sidenten Albaniens. Dieser hatte jedoch so viel Macht inne, dass die Republik als eine Presidentielle anzusehen war.<\/p>\n<p>Am 1. September 1928 erkl\u00e4rte die Verfassungsversammlung Albanien zu einem demokratisch-parlamentarischen K\u00f6nigreich und Ahmet Zogu zum K\u00f6nig von Albanien. Er erhielt den k\u00f6niglichen Titel \u201eZog I\u201c.<\/p>\n<p>Am 7. April 1939 drang das faschistische Italien in Albanien ein und am 12. April 1939 erkl\u00e4rte die so genannte Verfassungsversammlung die k\u00f6nigliche \u00c4ra Zogus f\u00fcr beendet und bot die Krone Victor Emanuel III an. Der albanische Staat blieb formell ein konstitutioneller K\u00f6nigreich unter der Savoy Dynastie.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Am 29. November 1944 wurde Albanien von den Nazis befreit. Seitdem wurde das Land vom kommunistischen Regime Enver Hoxhas regiert, der Albanien in eine komplette Isolation f\u00fchrte. Am 11. Januar 1946 deklarierte die Verfassungsversammlung die albanische Volksrepublik, als eine Form der proletarischen Diktatur, die mehr oder weniger ein halbes Jahrhundert bestand, bis zum 29. April 1991 als das erste pluralistische Parlament die parlamentarische Republik Albanien ausrief.<\/p>\n<p><strong>Wirtschaft<\/strong><\/p>\n<p>Albanien, eine ehemals geschlossene Staat, macht einen schwierigen \u00dcbergang zu einer modernen offenen Marktwirtschaft. Makro\u00f6konomisches Wachstum von durchschnittlich rund 6% zwischen 2004 bis 2008, sank dann aber auf rund 2% im Jahr 2009. Die Inflation ist niedrig und stabil. Die Regierung hat Ma\u00dfnahmen unternommen zur Gewaltkriminalit\u00e4t zu verringern und hat k\u00fcrzlich ein Finanzreformpaket eingef\u00fchrt, um die auf die Verringerung der gro\u00dfen Schattenwirtschaft zu reduzieren \u00a0und Auslandsinvestitionen anzulocken. Die Wirtschaft ist durch die j\u00e4hrlichen \u00dcberweisungen aus dem Ausland rund 15% des BIP, haupts\u00e4chlich von Albanern mit Wohnsitz in Griechenland und Italien verst\u00e4rkt, dies hilft das hoch aufragendes Handelsdefizit auszugleichen. Die Landwirtschaft, die f\u00fcr \u00fcber die H\u00e4lfte der Besch\u00e4ftigung sorgt, aber nur etwa ein F\u00fcnftel des BIP ausmacht, ist in erster Linie auf kleine Familienbetriebe und Subs\u00e4stenzwirtschaft wegen des Mangels an modernen Ger\u00e4ten, und unklarer Eigentumsrechte beschr\u00e4nkt, und die Pr\u00e4gvalenz von kleinen und der ineffizienten Grundst\u00fccke. Der Abschluss eines neuen Heizkraftwerks in der N\u00e4he von Vlora hat dazu beigetragen die Erzeugungskapazit\u00e4t zu diversifizieren und plant, \u00dcbertragungsleitungen zwischen Albanien und Montenegro und Kosovo auszubauen, was auch die Energieknappheit verbessern w\u00fcrde. Auch mit Hilfe von EU-Mitteln wird die Regierung Schritte unternehmen, um die Armen nationalen Stra\u00dfen- und Schienennetz, ein langj\u00e4hriges Hindernis f\u00fcr ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum zu verbessern.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>BIP: Kaufkraftparit\u00e4t &#8211; $ 22,59 Billion (2009 gesch\u00e4tzt)<\/p>\n<p>BIP &#8211; reale Wachstumsrate: 2,1% (2009 gesch\u00e4tzt)<\/p>\n<p>BIP &#8211; Zusammensetzung nach Sektoren: Landwirtschaft: 20,6%, Industrie: 18,8%, Dienstleistungen: 60,6% (2009 gesch\u00e4tzt)<\/p>\n<p>Bev\u00f6lkerung unterhalb der Armutsgrenze: 25% (2004 gesch\u00e4tzt)<\/p>\n<p>Inflationsrate (Verbraucherpreise): 2,1% (2009 gesch\u00e4tzt)<\/p>\n<p>Erwerbspersonen: 1,103 Millionen (nicht eingeschlossen 352.000 Gastarbeiter) (2009 gesch\u00e4tzt)<\/p>\n<p>Branchen: Nahrungsmittel, Textilien und Bekleidung; Holz, \u00d6l, Zement, Chemikalien, Bergbau, Basismetalle, Wasserkraft<\/p>\n<p>Exporte &#8211; Gebrauchsg\u00fcter: Textilien und Schuhe; Asphalt, Metalle und Erze, Roh\u00f6l, Gem\u00fcse, Obst, Tabak<\/p>\n<p>Exporte &#8211; Partner: Italien 55,9%, Griechenland 11,6%, China 7,2% (2008)<\/p>\n<p>Importe &#8211; Gebrauchsg\u00fcter: Maschinen und Anlagen, Lebensmittel, Textilien, Chemikalien<\/p>\n<p>Importe &#8211; Partner: Italien 32,2%, Griechenland 13,1%, T\u00fcrkei 7,2%, Deutschland 6,6%, China 4,5%, Russland 4,4% (2008)<\/p>\n<p>Schulden &#8211; extern: 1.55 $ (2004 gesch\u00e4tzt)<\/p>\n<p>W\u00e4hrung: Lek (ALL)[\/vc_message][\/vc_column][\/vc_row]\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column][vc_facebook][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_message]Das Territorium Albaniens ist seit der Antike bewohnt. 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