{"id":10058358,"date":"2021-01-07T12:56:16","date_gmt":"2021-01-07T12:56:16","guid":{"rendered":"https:\/\/albaniaexpresstravel.com\/?p=10058358"},"modified":"2023-11-25T14:57:11","modified_gmt":"2023-11-25T14:57:11","slug":"tourismus-in-albanien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/albaniaexpresstravel.com\/de\/tourismus-in-albanien\/","title":{"rendered":"Tourismus in Albanien"},"content":{"rendered":"[vc_row][vc_column]    <div class=\"tzElement_title \">\r\n        \r\n        <h2 class=\"tzTitle  Tz_align_center\" >\r\n            Tourismus in Albanien        <\/h2>\r\n\r\n        \r\n    <\/div>\r\n    [vc_message]\n<section class=\"title_wrapper\">\n<nav id=\"read_more\"><span style=\"font-size: 18px;\"><a class=\"read_more_link int-link ng-scope\" title=\"\" href=\"https:\/\/albaniaexpresstravel.com\/de\/\"><span class=\"title ng-binding\">Albania Express Travel<\/span><\/a><\/span><\/nav>\n<\/section>\n<div id=\"fullContent\" class=\"mw-parser-output ng-scope\">\n<section id=\"overview\" class=\"article_content\">\n<p class=\"first-paragraph\"><span style=\"font-size: 18px;\">Der\u00a0<b>Tourismus in Albanien<\/b> ist \u2013 typisch f\u00fcr Schwellenl\u00e4nder \u2013 noch nicht stark entwickelt, heute aber doch ein wichtiger Wirtschaftszweig im Land. Im Gegensatz zu den Nachbarn Griechenland, Italien und Montenegro setzte die touristische Entwicklung in Albanien erst sp\u00e4t ein. Immer mehr Touristen finden Gefallen an Reisen nach Albanien; dabei sind mehr als die H\u00e4lfte Einheimische, Emigranten und Albaner aus den Nachbarl\u00e4ndern.<sup id=\"cite_ref-beka_1-0\" class=\"reference\"><\/sup><\/span><\/p>\n<\/section>\n<section id=\"section_Urlaubsarten_und_meistbesuchte_Reiseziele\" class=\"article_content\">\n<h2><span id=\"Urlaubsarten_und_meistbesuchte_Reiseziele\" class=\"mw-headline\" style=\"font-size: 18px;\">Urlaubsarten und meistbesuchte Reiseziele<\/span><\/h2>\n<div class=\"image_wrapper \">\n<div class=\"caption\"><\/div>\n<div><\/div>\n<\/div>\n<p><span style=\"font-size: 18px;\">Mit Str\u00e4nden am Mittelmeer, Berglandschaften, Seen, noch unber\u00fchrten Gegenden und historischen St\u00e4dten bietet das Land Touristen ein breites Spektrum. Albaniens Geschichte reicht bis zu den Illyrern zur\u00fcck. Verschiedene Kulturen haben Spuren hinterlassen, so dass das Land eine gro\u00dfe Vielfalt architektonischer Monumente und gesellschaftlicher Einfl\u00fcsse aufweist. Es existieren mehrere antike Ruinen und andere Relikte aus vergangener Zeit, historische Monumente aus dem Osmanischen Reich und alte orthodoxe Kirchen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 18px;\">Die Str\u00e4nde Albaniens ziehen die meisten Urlauber an. Die Hochsaison beschr\u00e4nkt sich auf die Monate Juli und August, obwohl die Luft- und Wassertemperaturen das Baden auch zu anderen Zeiten erm\u00f6glichen. Die Berge im Norden entwickeln sich im Sommer zu einem bei mitteleurop\u00e4ischen Wanderern beliebten Ziel f\u00fcr Trekkingtouren in naturbelassenen Landschaften.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 18px;\">Im Land gibt es 15 Nationalpark, von denen aber einige kaum erschlossen sind.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 18px;\">Zu den am h\u00e4ufigsten besuchten Reisezielen geh\u00f6ren:<\/span><\/p>\n<div class=\"image_wrapper \">\n<div class=\"caption\"><\/div>\n<div class=\"caption\"><span style=\"font-size: 18px;\">Berat ist eine typisch balkanisch-osmanisch gepr\u00e4gte Stadt und ist seit 2008 UNESCO-Welterbe.<\/span><\/div>\n<\/div>\n<div class=\"img_container\"><\/div>\n<div class=\"image_wrapper \">\n<div class=\"caption\"><span style=\"font-size: 18px;\">Tagestouristen aus Korfu beim Besuch der antiken Ausgrabungen in Butrint, UNESCO-Welterbe.<\/span><\/div>\n<\/div>\n<ul>\n<li><span style=\"font-size: 18px;\">Albanischen Alpen\u2013 Wandern in Berggebieten mit Nationalparks und UNESCO-Weltnaturerbe<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 18px;\">Albanische \u2013 Steilk\u00fcste, beliebt f\u00fcr Badeurlaub in kleinen D\u00f6rfern<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 18px;\">Apollonia \u2013 Ruinen einer antiken Gro\u00dfstadt, die zu ihrer Bl\u00fctezeit rund 60.000 Einwohner hatte<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 18px;\">Berat \u2013 balkanisch-osmanische Altstadt und Burg (auch <i>Stadt der 1000 Fenster<\/i>\u00a0genannt; UNESCO-Weltkulturerbe)<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 18px;\">Butrint \u2013 am besten erhaltene Ruinenst\u00e4tte Albaniens (UNESCO-Welterbe)<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 18px;\">Byllis \u2013 Ruinen einer antiken illyrischen Stadt<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 18px;\">Durres \u2013 antike Hafenstadt <i>Dyrrhachium<\/i> mit Amphitheater, beliebt f\u00fcr Badeurlaub<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 18px;\">Gjirokastra \u2013 <i>Museumsstadt<\/i>\u00a0mit typischen balkanisch-osmanischen B\u00fcrgerh\u00e4usern und Festung (UNESCO-Weltkulturerbe)<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 18px;\">Korca \u2013 balkanisch-osmanisch und westeurop\u00e4isch gepr\u00e4gte Altstadt mit Gassen und Alleen (auch <i>Paris Albaniens<\/i>\u00a0genannt)<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 18px;\">Kruja &#8211; Festung mit Skanderbeg- Museum, Basar<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 18px;\">Pogradec \u2013 am Ohridsee, beliebt f\u00fcr Badeurlaub<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 18px;\">Saranda \u2013 beliebt f\u00fcr Badeurlaub am Ionischen Meer<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 18px;\">Shkodra \u2013 geschichtstrachtige Burg, Museen, Altstadt mit einer der gr\u00f6\u00dften katholischen Kathedralen ihrer Zeit<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 18px;\">Tirana \u2013 Hauptstadt mit Museen, verschiedenen kulturellen und Freizeitaktivit\u00e4ten, vielen bunten Geb\u00e4uden, L\u00e4den, reges Nachtleben, Hausberg Dajti mit Seilbahn<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 18px;\">Vlora \u2013 Hafenstadt f\u00fcr Badeurlaub<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<\/section>\n<section id=\"section_Geschichte\" class=\"article_content\">\n<h2><span id=\"Geschichte\" class=\"mw-headline\" style=\"font-size: 18px;\">Geschichte<\/span><\/h2>\n<p><span style=\"font-size: 18px;\">Das ehemalige kommunistische Regime erlaubte mehrere Jahrzehnte lang keine touristischen Aktivit\u00e4ten. In den sp\u00e4ten 1950er und fr\u00fchen 1960er Jahren waren einzig Reisende aus den osteurop\u00e4ischen Bruderstaaten zugelassen. Die touristische Infrastruktur war derzeit \u2013 wie fast alles im Land \u2013 gerade im Aufbau. Das <i>Deutsche Reiseb\u00fcro der Deutschen Demokratischen Republik<\/i> warb in seinem Prospekt von 1958 folgenderma\u00dfen f\u00fcr Albanien:<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 18px;\">Mit dem Bruch zwischen der albanischen und sowjetischen Regierung fanden diese Ans\u00e4tze des Tourismus ein abruptes Ende. Die wenigen, soeben erstellten Hotelneubauten an der K\u00fcste konnten nur eine geringf\u00fcgige Anzahl an G\u00e4ste verzeichnen. Bis zum Tod Enver Hoxha im Jahr 1985 wurde ausl\u00e4ndischer Tourismus in Albanien kaum gef\u00f6rdert. Zwar verf\u00fcgte zwischenzeitlich fast jede Stadt \u00fcber ein Hotel und an den K\u00fcsten und Bergen standen mehrere Erholungsheime, diese waren aber f\u00fcr Parteifunktion\u00e4re, Gesch\u00e4ftsreisende und ausgezeichnete inl\u00e4ndische Arbeiter gedacht.<\/span><\/p>\n<div class=\"image_wrapper \">\n<div class=\"caption\"><\/div>\n<div><\/div>\n<\/div>\n<p><span style=\"font-size: 18px;\">In den 1970er Jahren waren fast nur kommunistische Gruppierungen aus Westeuropa in Albanien zu Gast. In den 1980er Jahren durften Ausl\u00e4nder das Land in Gruppen besuchen. Journalisten und Amerikaner waren nicht erw\u00fcnscht. Im Rahmen der finanziellen M\u00f6glichkeiten des Entwicklungslandes wurden der Ausbau der touristischen Infrastruktur gef\u00f6rdert und im Ausland diverse Reisef\u00fchrer publiziert.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 18px;\">In den 1990er Jahren hielten der Transformationsprozess mit seinen gewaltt\u00e4tigen Auseinandersetzungen und Versorgungsengp\u00e4ssen sowie die Jugoslawienkriege weitere Touristen vom Land fern. Erholungssuchenden aus dem Westen war der Balkan zu gef\u00e4hrlich; Entwicklungshelfer geh\u00f6rten zu den wenigen Ausl\u00e4ndern im Land.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 18px;\">Als mit Ende des Kosovokriegs die Grenzen zwischen den s\u00fcdosteurop\u00e4ischen Staaten wieder durchl\u00e4ssiger wurden, nahm die Anzahl ausl\u00e4ndischer Besucher wieder zu. Zu Beginn um das Jahr 2000 waren dies neben f\u00fcr Heimaturlaub zur\u00fcckkehrenden Emigranten vor allem in den Nachbarl\u00e4ndern lebende Albaner.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 18px;\">Seither hat eine rasante Entwicklung eingesetzt. Vor allem an den Str\u00e4nden Mittelalbaniens sind neue Hotels gebaut worden. Die Zahl albanischer Badetouristen aus dem In- und Ausland nimmt stetig zu. Bei Westeurop\u00e4ern sind vor allem Tagesausfl\u00fcge von Korfu nach Saranda und Butrint beliebt. So wurden zirka 1.500.000 Touristen im Jahr 2009 verzeichnet, was einem relativen Wachstum gegen\u00fcber 2006 von zirka 221 Prozent entspricht.<sup id=\"cite_ref-AIF_10_2-0\" class=\"reference\"><\/sup><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 18px;\">Der weltweit gr\u00f6\u00dfte Verlag f\u00fcr Reise- und Sprachf\u00fchrer \u2013 Lonely Planet \u2013 erkl\u00e4rte Albanien f\u00fcr das Jahr 2011 zur internationalen \u201eTop-Destination\u201c. \u201eAlbanien biete vor allem g\u00fcnstige Preise, Gastfreundschaft, hervorragendes Essen und ein ausgesprochen pulsierendes Nachtleben\u201c, so der australische Verlag weiter. Als \u201eneue mediterrane Liebe\u201c werde das Land nicht mehr lange abseits des Touristenrummels bleiben.<sup id=\"cite_ref-3\" class=\"reference\"><\/sup><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 18px;\">2018 lancierte die albanische Regierung das Programm der \u201e100 D\u00f6rfer\u201c, um den Tourismus in l\u00e4ndlichen Gebieten anzukurbeln.<sup id=\"cite_ref-4\" class=\"reference\"><a class=\"anch-link\" href=\"https:\/\/www.wikiwand.com\/de\/Tourismus_in_Albanien#citenote4\">[4]<\/a><\/sup><\/span><\/p>\n<\/section>\n<section id=\"section_Hindernisse\" class=\"article_content\">\n<h2><span id=\"Hindernisse\" class=\"mw-headline\" style=\"font-size: 18px;\">Hindernisse<\/span><\/h2>\n<p><span style=\"font-size: 18px;\">Abgeschlossenheit und Unzug\u00e4nglichkeit sowie die politische Instabilit\u00e4t des Landes z\u00e4hlten zu den wesentlichen Problemen, die Touristen in der Vergangenheit von Reisen nach Albanien abgehalten haben. Weiter beeintr\u00e4chtigten Infrastrukturprobleme fr\u00fcher die Entwicklung des Tourismus: Stromausf\u00e4lle und Unterbrechungen der Wasserversorgung waren \u00fcblich und das Stra\u00dfennetz unzureichend. Zwischenzeitlich wurden aber die nationalen Verkehrsachsen fast alle ausgebaut, alle wichtigen Sehensw\u00fcrdigkeiten sind erreichbar. Private Fahrer bieten mit Bussen und Kleinbussen g\u00fcnstige Transporte zwischen bedeutenden Orten, aber ohne \u00f6ffentliche Fahrpl\u00e4ne. Das Netz der Eisenbahn Hekurudha Shqiptare ist f\u00fcr den Personentransport auf zwei Strecken mit geringer Auslastung begrenzt.<\/span><\/p>\n<div class=\"image_wrapper \">\n<div class=\"caption\"><\/div>\n<div><\/div>\n<\/div>\n<p><span style=\"font-size: 18px;\">Hingegen droht eine Zerst\u00f6rung touristisch attraktiver Orte durch illegale Bebauung und Umweltverschmutzung. Insbesondere in Durres Plazh wurden in den 2000er Jahren verst\u00e4rkt Hotels erbaut. Unzureichende M\u00fcllentsorgung im ganzen Land und illegales Deponieren von Abf\u00e4llen \u2013 teilweise auch in Urlaubsregionen und an Badestr\u00e4nden \u2013 st\u00f6ren Touristen.<sup id=\"cite_ref-5\" class=\"reference\"><\/sup><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 18px;\">Die Sicherheitslage in Albanien ist weit besser als ihr Ruf. Touristen drohen keine spezifischen Gefahren.<sup id=\"cite_ref-6\" class=\"reference\"><\/sup><sup id=\"cite_ref-7\" class=\"reference\"><\/sup><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 18px;\">Mit anderen Unsicherheiten k\u00e4mpften einzelne ausl\u00e4ndische Investoren: Club Mediterranee hat Pl\u00e4ne f\u00fcr den Bau einer Hotelanlage an der Albanischen Riviera nach jahrelangem Streit um die Eigent\u00fcmerrechte am erworbenen Grundst\u00fcck wieder aufgegeben. Die Aktivit\u00e4ten von Club Mediterran\u00e9e dienten zuvor als Beispiel, dass der Tourismus in Albanien entgegen allen anderen Behauptungen f\u00fcr gro\u00dfe ausl\u00e4ndische Investoren attraktiv und reif sei.<sup id=\"cite_ref-8\" class=\"reference\"><\/sup><\/span><\/p>\n<\/section>\n<section id=\"section_Wirtschaftliche_Bedeutung\" class=\"article_content\">\n<h2><span id=\"Wirtschaftliche_Bedeutung\" class=\"mw-headline\" style=\"font-size: 18px;\">Wirtschaftliche Bedeutung<\/span><\/h2>\n<div class=\"image_wrapper narrow_thumb\">\n<div class=\"caption\"><\/div>\n<div><\/div>\n<\/div>\n<p><span style=\"font-size: 18px;\">Der Tourismus hat f\u00fcr die wirtschaftliche Entwicklung eine gro\u00dfe und st\u00e4ndig zunehmende Bedeutung. Entwicklungspl\u00e4ne von allen Regierungen der letzten Jahre sehen den Tourismus als wichtiges Standbein der k\u00fcnftigen Volkswirtschaft. Der Bereich Transport und Tourismus habe im Jahr 2011 direkt und indirekt rund ein Viertel des Bruttoinlandprodukts beigetragen;<sup id=\"cite_ref-unitt_9-0\" class=\"reference\"><\/sup><sup id=\"cite_ref-usaid_10-0\" class=\"reference\"><\/sup> auch acht Jahre sp\u00e4ter liegt der Beitrag in diesem Rahmen.\u00a0<sup id=\"cite_ref-11\" class=\"reference\"><\/sup>Der Tourismussektor ist von 2005 bis 2010 um 70 Prozent gewachsen.<sup id=\"cite_ref-usaid_10-1\" class=\"reference\"><\/sup><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 18px;\">Das Land verf\u00fcgte im Jahr 2009 laut einem Bericht des Statistikinstitutes ( albanisch <span lang=\"sq\"><i>Instituti i Statistikave<\/i><\/span>) \u00fcber 369 Hotels mit 5888 Zimmern und 11.932 Betten. 2009 wurden \u00fcber 1,5 Millionen ausl\u00e4ndische Reisende gez\u00e4hlt; darunter waren knapp 236.000 Hotelg\u00e4ste, die rund 540.000 Hoteln\u00e4chte verbrachten. <sup id=\"cite_ref-AIF_10_2-1\" class=\"reference\"><\/sup>Ein Gro\u00dfteil der Touristen stammte 2009 vom Balkan, Kosovo: 45 %, Mazedonien: 18 %, Montengro: 6 %, Italien und Griechenland je 5 %, Serbien, Deutschland und Vereinigtes Konigreich je 3 %). <sup id=\"cite_ref-unitt_9-1\" class=\"reference\"><\/sup><sup id=\"cite_ref-akt_12-0\" class=\"reference\"><\/sup>\u00a0In den ersten acht Monaten des Jahres 2009 waren rund ein Drittel der Touristen im Ausland wohnhafte Albaner. <sup id=\"cite_ref-akt_12-1\" class=\"reference\"><\/sup>\u00a02012 kamen 20 bis 30 Prozent mehr ausl\u00e4ndische Touristen im Vergleich zum Halbjahr 2011. Vor allem waren dies Polen, Tschechen, \u00d6sterreicher und Asiaten. Die Besucherzahlen aus dem Kosovo und Mazedonien vergr\u00f6\u00dferten sich hingegen um 10 Prozent.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 18px;\">In Albanien ist mindestens einer von sechs Arbeitnehmern respektive je nach Quelle 17 bis 24 Prozent aller Arbeitnehmer \u2013 total rund 100.000 Personen direkt und 300.000 Personen indirekt \u2013 im Bereich Transport und Tourismus t\u00e4tig. In einzelnen Regionen z\u00e4hlt der Tourismus schon jetzt zu den einzigen wichtigen Arbeitgebern neben der Landwirtschaft. Dies betrifft Badeorte an der K\u00fcste und D\u00f6rfer in den Bergen: Regionen, die insbesondere in den 1990er Jahren unter starker Abwanderung litten. So rechnete man beispielsweise f\u00fcr das kleine Bergdorf Theth, das fast alle seine Einwohner verloren hatte, f\u00fcr 2009 bei 7500 G\u00e4sten mit Einnahmen von \u20ac 150.000 aus dem Fremdenverkehr. Mit Unterst\u00fctzung der Deutschen Gesellschaft fur Technische Zusammenarbeit konnten hier viele Bewohner in ihren H\u00e4usern Privatunterk\u00fcnfte einrichteten, zudem wurden Wanderwege markiert.<sup id=\"cite_ref-beka_1-1\" class=\"reference\"><\/sup> Investiert werden m\u00fcsste auch noch in die Ausbildung der Personen, die im Tourismussektor arbeiten.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 18px;\">Der wichtige Wirtschaftszweig Tourismus wird auch durch die Regierung verst\u00e4rkt gef\u00f6rdert. Infrastrukturprojekte wie der Neubau des Flughafenterminals in Tirana, der Ausbau des Stra\u00dfennetzes und der H\u00e4fen werden vorangetrieben. Verbesserte Stra\u00dfen erschlie\u00dfen auch vormals sehr abgelegene Regionen wie zum Beispiel die Albanischen Alpen.<sup id=\"cite_ref-beka_1-2\" class=\"reference\"><\/sup>\u00a0Steuerliche Anreize gibt es auch f\u00fcr Investoren im Tourismusbereich.<sup id=\"cite_ref-16\" class=\"reference\"><\/sup><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 18px;\">Mit dem Projekt \u201eSmile Albania\u201c sollte ab 2018 die Information f\u00fcr Touristen verbessert und Arbeit f\u00fcr junge Menschen geschaffen werden. <sup id=\"cite_ref-17\" class=\"reference\"><\/sup><sup id=\"cite_ref-18\" class=\"reference\"><\/sup>Anfangs 2018 hatte die albanische Regierung ein vierj\u00e4hriges Programm angek\u00fcndigt zur F\u00f6rderung von 100 D\u00f6rfern. Neben der Infrastruktur soll dadurch vor allem auch der Tourismus im l\u00e4ndlichen Raum (Agrotourismus) gef\u00f6rdert werden, womit die Wirtschaft auch au\u00dferhalb der gro\u00dfen St\u00e4dte und Touristenzentren gest\u00e4rkt werden soll.<\/span><\/p>\n<\/section>\n<\/div>\n[\/vc_message][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][banner_slider tz_bg_banner=&#8221;10059642&#8243;][\/banner_slider][\/vc_column][\/vc_row]\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column][vc_message] Albania Express Travel Der\u00a0Tourismus in Albanien ist \u2013 typisch f\u00fcr Schwellenl\u00e4nder \u2013 noch nicht stark entwickelt, heute aber doch ein wichtiger Wirtschaftszweig im Land. Im Gegensatz zu den Nachbarn Griechenland, Italien und Montenegro setzte die touristische Entwicklung in Albanien erst sp\u00e4t ein. 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